"Vatertagstour 2011"




Mit rechts anfangen…

Morgens um 7.15 Uhr trafen wir uns, zumindest die wo pünktlich waren, zu unserem diesjährigen Vatertagsausflug. Für den einen oder anderen war diese Zeit an diesem morgen utopisch und so war die Gruppe erst am Abend endlich vollzählig. Mit dem Zug machten wir uns in Richtung Ottenhöfen auf. Dort angekommen zeigte sich die Wahl Ottenhöfen gleich als mehr als richtig war doch direkt am Bahnhof ein kleines Fest für uns aufgebaut worden. Dort kurz gestärkt und die Gelenke vor dem beschwerlichen Anstieg nochmals geölt machten wir uns in Richtung Tagesziel Darmstädter Hütte auf. Auf dem Weg dorthin trotzen wir den Gefahren des Karlsruher Grat, nahmen Abstiege von 800 auf 1.200 Meter, pausierten hier und da und manche waren gar noch in der Lage größere Abkürzungen zu nehmen. Angekommen an der Darmstädter Hütte, an der einem Wandersmann mit Holzbein kein Pflock in den Weg geschmissen wird, stärkten wir uns bei einer üppigen Portion Parmesankäse samt Beilagen. Zu späterer Zeit, erschöpft von dem langen Tag, ging es darum den geeigneten Platz für die Nachtruhe zu finden. Einige fanden hierzu ihr Bett, doch auch Eckbanken und ein Kachelofen stand hoch im Kurs. Und ein tapferer Wandersmann trat gar seinen Schrankdienst an...

Frisch gestärkt setzten wir unsere Wanderung am nächsten morgen in Richtung Sohlberg fort. Erneut bei allerbestem Wanderwetter sollte nicht nur der Erdbeerlochhang das einzig "hoch interessante" an diesem Tag sein. So gelang es uns in Pausen nicht nur unseren Mineralhaushalt wieder aufzufüllen, nein, auch wurden immer wieder hoch brisante Themen in diesen Pausen diskutiert. Abends ließen wir uns in der Wellnessoase Wandersruh nieder. Neben einen guten Essen und lecker badischem Wein sollte uns das reichhaltige Rahmenprogramm dieser exklusiven Adresse den Abend über unterhalten. Dieses Programm umfasste eine Schnapsfassbegehung, ein Wellnessbad im Morchelteich, einer Bumerangabschussbasis und einem herrlichen Blick über das nächtliche Paris als auch Moskau. Zur jedoch größten Attraktion des Hauses, dem über die Grenzen von Sohlberg hinaus bekannten Weinkeller, blieben uns leider die Tore verschlossen...

Samstags war es dann leider schon wieder an der Zeit unsere Zelte abzubrechen und den Talabstieg nach Ottenhöfen zu nehmen, von wo aus wir uns mit dem Zug nach Karlsruhe aufmachten. Auf dieser Heimfahrt wurde uns nochmals auf´s empfindlichste klargemacht wie schön ein solcher Männerausflug doch sein kann... Abschließend stärkten wir uns bei unseren freunden vom Kleintierzuchtverein Ittersbach und ließen diese drei herrlichen Tage gemütlich ausklingen.

Oh hoffentlich können wir schon bald wieder sagen "isch doch Vaddatag".




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